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Abbildung 4:
Schematischer Aufbau des Experiments
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Der kalte Atomstrahl, mit dem die Faser geladen wird, wird von einer modifizierten magnetooptischen Falle erzeugt. Diese Falle besteht aus drei zueinander senkrecht stehenden Lasern und drei Spiegeln wie bei einer normalen MOT, jedoch ist in einen der Spiegel ein 500m groşes Loch gebohrt. Dies f¸hrt zu einer dunklen Zone innerhalb der Falle. Gelangen Atome in diese dunkle Zone, so werden sie aufgrund des Strahlungsdrucks innerhalb der Mot auf das Loch zu und durch es hindurch beschleunigt. Dadurch erh”lt man, sobald man die MOT anschaltet, einen kontinuierlichen Strahl kalter Atome. An das Loch des Spiegels ist direkt die Leitungsbahn angekoppelt, sodaş die Atome, die die MOT durch das Loch verlassen in den Leiter eingekoppelt werden. Auf dem Glassubstrat sind zwei 100m mal 100m dicke Dr”hte lithographisch aufgebracht, der Zwischenraum zwischen ihnen ist ebenfalls 100m mal 100m groş. Durch diese Dr”hte werden 35ms lange Strompulse von 4.5A geleitet, bei einer Repetitionsrate von einer Sekunde. Der Betrieb ist gepulst, damit sich die Dr”hte nicht ¸berhitzen. Die Atome werden um drei Kurven geleitet, in der Mitte des Leitungsaufbaus ist eine Wand angebracht (beam-block), damit die Atome aus der Quelle, die nicht geleitet werden, blockiert werden. In der Detektionskammer werden die Atome an einem heişen Draht ionisiert und mit einem Elektronenvervielfacher detektiert.
Martin Zimmermann
2000-08-25